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Industrie, Robotik und Hightech

Ihr Vorsprung bleibt im Haus.

Kalksteinblock mit einem fein gefrästen Raster flacher Rillen auf der OberseiteKI-generiert

Konstruktionsdaten, Verfahren und Lieferantenbeziehungen sind der eigentliche Wert dieser Häuser. Ein allgemeines KI-Werkzeug, das Eingaben zu Trainingszwecken verwertet, ist damit keine Option. Verbieten hilft aber auch nicht: Wo kein kontrollierter Weg existiert, entsteht innerhalb weniger Wochen ein unkontrollierter.

Das Geschäftsgeheimnisgesetz macht daraus mehr als ein Sicherheitsthema. Geschützt ist eine Information nur, solange sie Gegenstand angemessener Geheimhaltungsmaßnahmen ist. Wandern Konstruktionsdaten über private Konten in ein Werkzeug, das Eingaben verwerten darf, steht nicht nur der Abfluss im Raum, sondern der Rechtsschutz selbst: Im Streit mit einem Nachahmer zählt, welche Maßnahmen das Haus tatsächlich getroffen hat. Eine KI-Richtlinie und ein kontrollierter Zugang gehören zu genau diesen Maßnahmen.

Der geordnete Weg: Datenklassen festlegen, Zugänge mit Rollen und Protokoll statt privater Konten, jede Ausgabe nach außen freigegeben. Rechtsberatung geben wir dabei nicht, wir schaffen die technischen und organisatorischen Voraussetzungen, auf deren Grundlage Ihr Haus den KI-Einsatz kontrolliert gestalten kann. Die Werkzeuge dafür betreiben wir selbst im Produktivbetrieb.

auraHub gibt Ihren Teams genau diesen Weg, mit Rollen, Rechten und Protokoll über mehrere Sprachmodelle hinweg. auraNews beobachtet Markt, Wettbewerb und Technologiefeld. auraPress führt die Kommunikation nach außen, von der Produktankündigung bis zur Krisenmeldung. Wir betreiben die Systeme so, dass Geschäftsgeheimnisse im Haus bleiben, und weisen das nach.

Vom Verbot zum kontrollierten Weg

Datenklassen festlegen

Vor dem ersten Werkzeug steht die schriftliche Festlegung: was gilt als Geschäftsgeheimnis, was darf in welches System, wo bleibt die Freigabe zwingend im Haus. Dieses Dokument ist zugleich der Nachweis angemessener Geheimhaltungsmaßnahmen.

Anwendungen statt leeres Chatfenster

Für wiederkehrende Vorgänge entstehen fertige Anwendungen mit fest hinterlegtem Prompt. Die Qualität hängt damit nicht davon ab, wie gut jemand formulieren kann. Wer bisher ein leeres Eingabefeld geöffnet und wieder geschlossen hat, kommt so überhaupt erst an.

Zugang und Betrieb

Der Zugang läuft über den Browser, mit Rollen, Gruppenrechten und Protokoll, die Anmeldung über Ihre vorhandene Unternehmensanmeldung. Mehrere Sprachmodelle stehen unter einer Oberfläche bereit, je Anwendung wählbar, auch lokale Modelle. Der Betrieb erfolgt wahlweise betreut, in Ihrer Cloud oder On-Premises im eigenen Rechenzentrum.

Was diese Werkzeuge nicht leisten

Zu einem ehrlichen Bild gehört, was diese Werkzeuge nicht übernehmen.

Kein Geheimnisschutzkonzept nach dem Geschäftsgeheimnisgesetz. Wir schaffen die technischen und organisatorischen Voraussetzungen, die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihnen und Ihren Beratern.

Keine technische Verhinderung von Fehlverhalten. Rollen, Rechte und Protokoll steuern, wer welche Anwendung und welches Modell nutzen darf. Ob ein berechtigter Nutzer vertrauliche Inhalte eingibt, entscheidet er selbst. Genau deshalb steht die Festlegung der Datenklassen am Anfang und nicht am Ende.

Keine Anbindung an Konstruktions-, PLM- oder ERP-Systeme. Angebunden werden Dokumente, Dateiablagen und öffentlich zugängliche Quellen.

Häufige Fragen aus der Branche

Verlieren unsere Geschäftsgeheimnisse den Schutz, wenn Mitarbeiter sie in KI-Werkzeuge eingeben?

Das Risiko besteht. Der Schutz nach dem Geschäftsgeheimnisgesetz setzt angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen voraus, und die Eingabe in ein Werkzeug, das Eingaben verwerten darf, kann rechtlich als Offenlegung gegenüber einem Dritten bewertet werden. Die Folgen reichen von einer erheblich erschwerten Durchsetzung bis zum Verlust des Schutzstatus, dazu kommt die mögliche persönliche Haftung des Eingebenden. Umgekehrt gilt: Eine dokumentierte KI-Richtlinie und ein kontrollierter Zugang zählen zu den Maßnahmen, die den Schutz begründen. Genau das richten wir mit Ihnen ein.

Was passiert mit Konstruktionsdaten und technischen Unterlagen in den KI-Systemen?

Sie werden verarbeitet, nicht verwertet. Mit allen eingesetzten Modellanbietern bestehen Auftragsverarbeitungsverträge, Eingaben fließen nicht in das Training der Modelle, beides steht öffentlich in unserer Subprozessorenliste. Bearbeitungen und Freigaben werden in der Plattform protokolliert, und welche Daten ein Werkzeug überhaupt sehen darf, legt Ihr Haus fest.

Dürfen wir Wettbewerber und Technologiefelder per KI beobachten?

Ja, aus öffentlichen Quellen. auraNews wertet Presse, Fachmedien und öffentlich zugängliche Kanäle aus und macht sichtbar, wo sich Markt, Wettbewerb und Technologiefeld bewegen. Zugangsbeschränkungen werden dabei nicht umgangen, beobachtet wird, was ohnehin veröffentlicht ist, nur früher und vollständiger, als es ein Postfach-Abo leistet.

Unsere Ingenieure nutzen längst KI, nur eben privat. Was tun?

Einen kontrollierten Weg anbieten statt weiter zu verbieten. auraHub gibt Entwicklung, Vertrieb und Kommunikation Zugang zu mehreren Sprachmodellen, mit Rollen, Rechten und Protokoll, und vorab ist festgelegt, welche Datenklassen das Haus verlassen dürfen. Das private Ausweichen verliert seinen Grund, und aus einer Grauzone wird eine dokumentierte Geheimhaltungsmaßnahme.

Womit fangen wir an?

Mit den Datenklassen statt mit einem Werkzeug. Wir legen gemeinsam schriftlich fest, was als Geschäftsgeheimnis behandelt wird, was in welches System darf und wo die Freigabe zwingend bei Ihren Leuten bleibt. Dieses Dokument trägt doppelt: als Geheimhaltungsmaßnahme im Sinne des Gesetzes und als Arbeitsgrundlage für Ihre Teams.

Erzählen Sie uns, woran es bei Ihnen hakt.

Dreißig Minuten, Sie schildern den Prozess, wir sagen Ihnen, welches Werkzeug passt und was es bringt. Und wenn sich Automatisierung an dieser Stelle nicht lohnt, sagen wir Ihnen das auch. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.

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